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Welche Fotografie Filter man braucht.

Bilder optimieren: Welche Fotografie Filter braucht man?

Möchten Sie Ihre Bilder stets optimieren und fragen sich, welche Fotografie Filter man braucht? Filter können nicht nur die Bildwirkung entscheidend beeinflussen, sondern sorgen bei manchen Motiven erst für den gewünschten visuellen Effekt. Welche Filter Sie wirklich brauchen und wie Sie die richtigen finden lesen Sie im folgenden.

Welche Fotografie Filter gibt es und wofür sollte man sie einsetzen?

Der Effekt des Polfilters.

Die Vielfalt bei Fotografie Filtern ist inzwischen enorm unübersichtlich.

Unterscheidet man die verfügbaren Filter hinsichtlich ihrer Art, so lässt sich eine stattliche Anzahl von Typen und Anwendungsbereichen ausmachen. Die beliebtesten und populärsten Fotografie Filter sind die nachfolgenden:

  1. Graufilter
  2. Polfilter
  3. Grauverlaufsfilter
  4. Farbfilter
  5. UV-Filter

Graufilter werden immer dann eingesetzt, wenn es der Fotograf beabsichtigt, die Belichtungszeit seines Fotos auf unnatürliche Weise zu verlängern. Indem ein Graufilter vor dem Objektiv verwendet wird, reduziert sich die Menge des einfallenden Lichtes und erfordert somit gleichermaßen eine längere Belichtungszeit. Dieser Effekt ist bei Polfiltern auch gegeben, allerdings ist hier der intendierte Haupteffekt die Reduzierung von Spiegelungen und die Verstärkung von Farben. Grauverlaufsfilter hingegen dienen in der Regel der Abdunkelung des Himmels, also des oberen Teiles des Bildes. Farbfilter werden immer dann eingesetzt, wenn der Fotograf hinsichtlich der Farbstimmung des Bildes andere Vorstellungen hat, als er sie in der Realität vorfindet und UV-Filter erfüllen heutzutage eigentlich nur noch eine reine Schutzfunktion für die Frontlinse.

In welchen Bauweisen werden Filter für die Fotografie angeboten?

Das Thema “Filter” als solches ist zwar vor allem für Landschaftsfotografen interessant, aber nichtsdestotrotz tangiert es auch etliche andere Bereiche der Fotografie. Vor allem muss bei den Filtern bezüglich der Bauart unterschieden werden. Anders als gerade die meisten Einsteiger vermuten, gibt es nämlich drei Arten:

  • Kreisrunde Filter, die vorne in das Gewinde des Objektivs geschraubt werden können
  • Rechteckige Varianten, die eines speziellen Filterhalters zur Verwendung bedürfen
  • Quadratische Filter, die ebenfalls einen Halter benötigen

Eckige Fotografie Filter kommen ursprünglich aus dem Bereich der Landschafsfotografie und wurden populär durch die Grauverlaufsfilter, auf die viele professionelle Fotografen jahrelang vertrauten. Diese ermöglichen es dem Fotografen, auch bei großen Kontrastumfängen ausgeglichene Fotografien zu erstellen, die nicht in dunklen oder hellen Bereichen keine Zeichnung mehr besitzen. Gerade bei älteren Sensoren, die keinen so großen Dynamikumfang (dieser wird in EV angegeben) abbilden können, ist dies vorteilhaft.

Welche Filterarten braucht ein Einsteiger und welche ein ambitionierter Fotograf?

Filter auf dem Objektiv.

Welche Fotografie Filter man braucht, ist eine Frage des Einsatzzwecks.

Um die Frage zu beantworten, welche Fotografie Filter Sie benötigen, müssen Sie sich als Erstes die Gesichtspunkte des vorherigen Absatzes noch einmal vergegenwärtigen und sich fragen, was Sie

  • an Ihren Bildern konkret vermissen und
  • welchen Effekt Sie gerne kreieren möchten.

Wenn Sie beispielsweise gerne einmal tagsüber eine Langzeitbelichtung machen würden, werden Sie in dem reichhaltigen Angebot der Graufilter, die es in unterschiedlichen Stärken gibt, fündig. Fotografieren Sie hingegen öfter Bäche und Seen, haben häufig spiegelnde Oberflächen in Ihren Fotos oder möchten auf einfache Weise die Farben Ihrer Bilder verstärken, so empfiehlt sich ein Polfilter. Haben Sie hingegen bei Ihren Bildern zunehmend das Problem, dass Ihnen der Himmel viel zu hell erscheint und fast gar keine Strukturen mehr beinhaltet, dann sollten Sie über die Verwendung eines Grauverlaufsfilters nachdenken. Der Farbfilter empfiehlt sich heutzutage in der Regel nur für sehr wenige Anwender.

Sind eckige Filter grundsätzlich mehr zu empfehlen als runde Schraubfilter?

Wahrscheinlich werden Sie sich jetzt in Anbetracht des vorherigen Absatzes fragen, ob Sie sich runde oder lieber eckige Fotografie Filter zulegen sollten. Diese Frage lässt sich wiederum nur in Abhängigkeit vom intendierten Einsatzzweck beantworten. Während selbst für das Gros der ambitionierten Fotografen runde Schraubfilter ausreichend sind, ist insbesondere in Bezug auf Grauverlaufsfilter ein deutlicher Mehrnutzen bei eckigen Filter auszumachen. Dies hängt mit den variableren Gestaltungsmöglichkeiten des Bildes zusammen:

  • Bei einem runden Filter kann der Horizont stets nur auf eine bestimmte Höhe gelegt werden kann.
  • Bei einem eckigen Steckfilter kann hingegen die Höhe frei variiert werden.

Für Polfilter und Graufilter hingegen hat eine eckige Variante keine Vorteile gegenüber einer runden Version. Allerdings stößt  man als ambitionierter Fotograf mitunter auf Probleme, wenn man einen eckigen Grauverlaufsfilter mit einem Polfilter oder Graufilter kombinieren möchte oder sich ein Fisheye Objektiv kaufen möchte, das wegen der Krümmung der Frontlinse nicht mit Schraubfiltern kompatibel ist. Hier ergibt es dann durchaus Sinn, alle Filter in eckigen Ausführungen anzuschaffen, da sonst nur schwerlich mehrere miteinander kombiniert werden können.

Fazit zum Kauf von Fotografie Filtern für professionellere Bilder

Resümierend lässt sich im Rahmen des Fazits festhalten, dass es keine generelle Antwort auf die Frage gibt, welche Fotografie Filter man wirklich braucht. Schaden kann die Anschaffung eines Polfilters nicht, zumal sein Anwendungsbereich relativ weit ausfällt. Wer gerne mit Langzeitbelichtungen und Wischeffekten arbeitet, der kann sich zusätzlich noch einen oder mehrere Graufilter in unterschiedlichen Stärken anschaffen. Grauverlaufsfilter hingegen sind für Landschaftsfotografen interessant, die dann auch am besten in die eckigen Varianten investieren sollten.

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